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Klimaschutz

Worum geht’s beim Klimaschutzkonzept:

 

um Klimaschutz:

Welchen Anteil hat die VG Bad Tennstedt an den globalen Treibhausgasemissionen? Viel oder wenig? Wieviel wäre verträglich, um die globale Erwärmung unter 2 Grad zu begrenzen?

Woher kommen die Emissionen, welchen Anteil haben die Haushalte, die Wirtschaft der Verkehr und die Kommune direkt mit Gebäuden, Straßenbeleuchtung, Fuhrpark?

Was bedeutet der Verzicht der Verbrennung von Erdöl- und -gas, Kohle für unsere Art zu wirtschaften? Welche Folgen des Klimawandels sind für die Region absehbar?

 

um Energieverbrauch und Erzeugung

Wieviel Energie wird in welchen Sektoren verbraucht, wieviel wird regional erzeugt? Woraus?

Wieviel Strom und Wärme könnte hier erzeugt werden, besonders aus erneuerbaren Energien? Welche regionalen Potenziale gibt es bei Holz, Sonne, Wind und Co.?

Wieviel kann eingespart oder effizienter verwendet werden? Könnte ich hier zukünftig mein Elektroauto laden?

Wie kann die Verwaltung ihre eigenen Verbräuche besser kontrollieren und verringern?

Und wie kommt die Sonnenwärme eigentlich in die Badewanne?

 

um Geld und Wertschöpfung

Schätzungsweise werden 900 € pro Einwohner dafür ausgegeben, dass die Wohnung warm, das Bier kalt, die Nacht hell, und der Bürger mobil ist. Das sind pro Jahr viele hundert Millionen Euro.

Was würde es für die Haushalte und die Wirtschaft bedeuten, wenn davon 10% eingespart und jeder 90 € mehr in der Tasche hätte? Oder wenn 50 % der Wärme nicht als Erdgas aus Sibirien, sondern regionale Erd- und Sonnenwärme wäre? Das wäre vielleicht viel nicht billiger, möglicherweise pro kWh sogar geringfügig teurer, aber dadurch hätten Heizungsbauer und Handwerker Arbeit und ein gutes Einkommen und würden Gewerbesteuern zahlen, genauso wie der Betreiber eines Windparks oder einer Solaranlage.

 

um Maßnahmen

Wie können Treibhausgasemissionen vermieden oder reduziert werden? Was ist möglich, was machen wir dann tatsächlich und wer macht es wann? Welche Maßnahmen sind wichtiger als andere, was kosten sie und was ist unwirtschaftlich? Und heben wir uns diese Ideen mit den z.Z. unwirtschaftlichen Projekten auf und sehen mal wie sie in 10 Jahren aussehen?

 

Was kann jeder Einzelne zu Hause, in der Schule oder als Verkehrsteilnehmer tun?

Wer hilft mir bei der Entscheidung bei der Auswahl der neuen Heizung, weil diese jetzt 25 Jahre alt ist?

 

Was kann die VG mit ihrer kommunale Energie- und Klimaschutzpolitik dazu tun?

 

Klimaschutzkonzept der VG Bad Tennstedt

 

Die Folgen des Klimawandels sind offensichtlich, auch in unserer Region. Deshalb: Global denken – lokal handeln!

 

Kommunale Energie- und Klimaschutzpolitik ist durch die Preisentwicklungen für Energie, durch politische Vorgaben und Ziele sowie durch Änderungen in vielen Gesetzen und Verordnungen zu einem wichtigen Themenbereich der Kommunen geworden. Kommunen sind zentrale Akteure der Energiewende und des Klimaschutzes.

 

Die Gemeinden der VG haben bereits viele Erfolge, insbesondere bei der Nutzung erneuerbarer Energien vorzuweisen, es gibt aber noch ein erhebliches Potenzial:

 

  • zur weiteren Nutzung erneuerbarer Energieerzeugung, z.B. bei der Nutzung von Dachflächen für Photovoltaik-Anlagen

 

  • im Bereich der Wärmeerzeugung aus Sonne, Geothermie und Biomasse

 

  • Energieeffizienz- und Energieeinsparpotenziale bei kommunalen Gebäuden, in der Wirtschaft, bei den privaten Haushalten und im Sektor Mobilität.

 

Die VG Bad Tennstedt wird deshalb ein integriertes Klimaschutzkonzept aufstellen, um den Ist-Stand, die technischen und wirtschaftlichen Potenziale bei der Energieeinsparung, der Steigerung der Energieeffizienz und der Nutzung erneuerbarer Energien zu ermitteln und die strategische Zielsetzung und einen umsetzungsorientierten Maßnahmenkatalog entwickeln.

 

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) initiiert und fördert seit 2008 mit der Nationalen Klimaschutzinitiative zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten.

 

Im Rahmen der Kommunalrichtlinie wurde bereits 9.000 Projekte in rund 3.000 Kommunen wurde gefördert. Thüringen nimmt dabei unter den Flächenländern den letzten Platz ein.

 

Über die Ergebnisse des Klimaschutzkonzepts soll die Öffentlichkeit nicht nur informiert werden, sondern über Themenabende zum Beispiel zum Heizen mit erneuerbaren Energien und Bürgerversammlungen auch einbezogen und zum Mitmachen motiviert werden.

 

Seitens der VG wird eine Arbeitsgruppe gebildet, die den Prozess begleitet.

 

Das Klimaschutzkonzept wird von der KEM Kommunalentwicklung Mitteldeutschland GmbH Dresden/Jena in Zusammenarbeit mit KlimaKommunal Udo Schmermer im Zeitraum von ca. einem Jahr erstellt werden.

 

 

 

Hintergrund Presse

 

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) initiiert und fördert seit 2008 mit der Nationalen Klimaschutzinitiative zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten für Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen ab.

 

Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen fördert das Bundesumweltministerium bereits seit dem Jahr 2008 im Rahmen der Kommunalrichtlinie.

9.000 Projekte in rund 3.000 Kommunen wurden gefördert. Thüringen nimmt dabei unter den Flächenländern den vorletzten Platz ein, nur in Sachsen wurden weniger Projekte umgesetzt, allerdings gibt es dort ein Landesprogramm mit besseren Konditionen.

 

www.klimaschutz.de

 

 

Den Antrag hatte die VG im März 2015 gestellt und die Leistung nach der Neuwahl des VG-Vorsitzenden ausgeschrieben. Das Konzept soll bis September 2017 erstellt werden.

 

 

Ansprechpartner ist Herr Blumschein

in der Verwaltungsgemeinschaft Bad Tennstedt, Markt 1, 99955 Bad Tennstedt;

Telefon: 036041 / 380 31

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