Gemeinde Bruchstedt

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Platz der Demokratie 95
99955 Bruchstedt

Wappen der Gemeinde Bruchstedt

 

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Bürgermeister Walter Tückhardt Fläche 680 ha

Wappen der Gemeinde Bruchstedt

Einwohner 279 (Stand 2017)
Gemeindeverwaltung

Platz der Demokratie 95

99955 Bruchstedt

Bürgermeister Walter Tückhardt (parteilos/ seit 2016)

 

Bruchstedt wurde im Hersfelder Güterverzeichnis Brevarium santi Lulli im Jahre 775 das erste Mal erwähnt.

 

 

Über mehrere Jahrhunderte gehörte Bruchstedt zum Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen und wurde durch Tauschvertrag am 15.06.1816 dem Königreich Preußen zugeschlagen.

 

Am 05.03.1847 wurde die sehr alte und baufällige „Nikolaikirche“ abgerissen. Der Turm blieb allerdings erhalten. Bereits am 12.04.1847 wurde der Grundstein zum neuen Gotteshaus gelegt, und am 25.11.1847 konnte die Einweihung der vollendeten Kirche stattfinden. Sie trägt den Namen „Johanneskirche“. In dem Zeitraum zwischen 2009 – 2016 wurde die Kirche teilsaniert.

 

Von 1920 bis 1967 hatte unser Ort Anschluss an die Bahnlinie Bad Langensalza- Haussömmern. Heute wird der ehemalige Bahndamm als Radweg genutzt und ist Teil des K2.

 

1950 erlangte die Gemeinde traurige Berühmtheit. Der Ort wurde am 23.05.1950 durch ein verheerendes Unwetter heimgesucht und zu 60% verwüstet. 8 Menschen mussten ihr Leben lassen. In einer spektakulären Hilfsaktion der damaligen DDR wurde der Ort in nur 50 Tagen wiederaufgebaut. Neben dem Wiederaufbau der Bauerngehöfte entstanden unter anderem ein Kulturhaus, eine neue Schule und ein Kindergarten. Das Kulturhaus mit seinem schönen großen Saal steht heute unter Denkmalschutz. Die Schule und der Kindergarten wurden in den letzten Jahren zum Förderzentrum für geistig behinderte Kinder und Jugendliche umgebaut.

 

Jedes Jahr am 23.05. wird in einer Gedenkveranstaltung sowie einem Gottesdienst an die 8 Opfer der Hochwasserkatastrophe erinnert. Mit dem Wiederaufbaufest feiern die Bruchstedter und ihre Gäste jedes Jahr die beispiellose Hilfsaktion.

Eine lange Tradition haben die alljährlich stattfindenden Moto-Cross- Veranstaltungen auf der Rennstrecke am östlichen Ortsrand.

 

Blick auf Bruchstedt

Blick auf Bruchstedt

Kulturhaus

Kulturhaus

Gemeindeschenke

Gemeindeschenke/ Sitz der Gemeinde

THEPRA Förderzentrum "Am Fernebach"THEPRA Förderzentrum "Am Fernebach"

Kinderspielplatz

Kinderspielplatz

Gedenkstein Unwetterkatastrophe 1950

Gedenkstein Unwetterkatastrophe 1950

Kulturelle Höhepunkte

  • Faschingsveranstaltungen
  • Gedenkveranstaltung der Hochwasseropfer
  • Aufbaufest
  • Motocross- Meisterschaft

 

 

[Nutzungsantrag gemeindeeigener Räume

 

 


Aktuelle Meldungen

Wo die Seltenrain- Orte investieren wollen

(21.02.2018)

Sieben Orte bilden die "Dorfregion Seltenrain", die mit der Dorferneuerung 2018 durchstarten will. Neben gemeinsamen Projekten wie dem "Dorfkümmerer" und einem "Baulotsen" haben sechs der Gemeinden erste Schwerpunkte festgelegt und dafür Fördermittel beantragt. Darunter sind Projekte wie (von oben links im Uhrzeigersinn) die Sanierung des zweiten Schulgebäudes in Kirchheilingen, der Neubau der Bushaltestelle in Klettstedt, Sanierungsarbeiten im Kindergarten Sundhausen sowie der Abriss und Neubau der Fußgängerbrücke am "Roten Ochsen" in Bruchstedt. Bei Bauamtsleiter der VG Bad Tennstedt, Thomas Blumschein (Bildmitte), laufen die Pläne zusammen.

 

Quelle: TA/ 21.02.2018

Foto zu Meldung: Wo die Seltenrain- Orte investieren wollen

Landesmittel stärken Dorfleben

(22.12.2017)

Bruchstedt bekommt eine Bürgerberatung

 

Von Arnd Hartmann

Bruchstedt. Von gleich drei überregionalen Förderschwerpunkten kann die Gemeinde Bruchstedt durch das Förderprogramm der Dorferneuerung der Landesregierung in den kommenden Jahren profitieren, informierte Bürgermeister Walter Tückhardt (parteilos) bei der jüngsten Gemeinderatsitzung.

Nach der Förder-Anerkennung der Dorfregion "Seltenrain" im Herbst 2017, zu der unter anderem Bruchstedt zählt, können während der Förderphase von 2018 bis 2022 für öffentliche und private Bauprojekte Mittel beantragt werden.

Bei der Mittelverteilung werde laut Tückhardt jedes Dorf in der Regionsgemeinschaft gleichberechtigt bedacht. Bruchstedts Anteil liege bei elf Prozent. Damit können Dienstleistungen gefördert werden, auf die jede Gemeinde künftig Zugriff habe. Walter Montag, seit Dienstag frisch vereidigtes Gemeinderatsmitglied und Ex-Bürgermeister Bruchstedts, sagte, dass auf die Gleichberechtigung der Mittelausschüttung Wert gelegt werden müsse. "Nicht, dass ein Dorf alles und die anderen den Rest der Summe bekommen."

Die drei überregionalen Fördermaßnahmen sind: Ein Dorfkümmerer, Baulotse und Dorfentwickler. Die Teilzeitstelle des Dorfkümmerers dient allen "Seltenrain"-Bürgern als Ansprechpartner bei Behördenfragen. Der Baulotse kümmert sich um Schrottimmobilien und Leerstand. Der Dorfentwickler hilft der Gemeindeverwaltung bei der Aufwertung der Infrastruktur, erklärte Bürgermeister Tückhardt.

 

Quelle: Thüringer Allgemeine/ 22.12.2017

 

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