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News-Ticker

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Verwaltungsgemeinschaft Bad Tennstedt startet kommunale Wärmeplanung

Verwaltungsgemeinschaft Bad Tennstedt, den 29.​09.​2026

Auftragsvergabe an die TEAG - Thüringer Energie AG- erfolgt – gemeinsame Planung soll Orientierung für die zukünftige Wärmeversorgung schaffen

Die Verwaltungsgemeinschaft Bad Tennstedt startet gemeinsam mit ihren 12 Mitgliedsgemeinden in die kommunale Wärmeplanung. Am 28. September 2026 wurde die Erstellung der Wärmeplanung durch die Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft an die TEAG – Thüringer Energie AG - vergeben. 

Grundlagen sind das Wärmeplanungsgesetz des Bundes sowie die entsprechenden Regelungen des Freistaates Thüringen.

Ziel ist es, einen Überblick darüber zu erhalten, wie die Wärmeversorgung in den Gemeinden heute aussieht und wie sie sich in Zukunft entwickeln kann. Die kommunale Wärmeplanung im Gebiet der Verwaltungsgemeinschaft Bad Tennstedt soll spätestens bis zum 30. Juni 2028 abgeschlossen sein.

Dafür wird zunächst untersucht, wie hoch der derzeitige Wärmebedarf ist, welche Energieträger genutzt werden und welche Infrastruktur bereits vorhanden ist. Anschließend wird geprüft, welche Möglichkeiten für die zukünftige Versorgung bestehen – beispielsweise durch erneuerbare Energien, Abwärme, Wärmenetze oder dezentrale Lösungen.

Auf dieser Grundlage entsteht ein Zielszenario für die Mitgliedsgemeinden. Es soll zeigen, welche Versorgungsformen sich in den verschiedenen Bereichen langfristig eignen könnten. Daraus werden Maßnahmen und Handlungsmöglichkeiten für die weitere Entwicklung der Wärmeversorgung abgeleitet.

In die Planung werden die Einwohner der Mitgliedsgemeinden, Bürgermeister, Energieversorger und weitere wichtige Akteure sowie die Öffentlichkeit einbezogen. Damit soll die Wärmeplanung nicht nur mögliche Wege für die Zukunft aufzeigen, sondern auch mehr Planungssicherheit für Kommunen, Bürger und Unternehmen schaffen.

Wichtig für Bürger und Hauseigentümer: Der kommunale Wärmeplan ist zunächst ein strategisches Planungs- und Orientierungsinstrument. Er verpflichtet Hauseigentümer nicht unmittelbar dazu, eine bestehende Heizung auszutauschen oder sich an ein Wärmenetz anzuschließen.

Die Wärmeplanung kann darüber hinaus Vorteile für die Region bieten. Investitionen können langfristiger geplant und verschiedene Infrastrukturmaßnahmen besser miteinander abgestimmt werden. Auch das regionale Handwerk und die lokale Wirtschaft können von zukünftigen Maßnahmen profitieren. 

Nach der Vergabe beginnt nun gemeinsam mit der TEAG die Datenerhebung und Erarbeitung des Wärmeplans. Die Ergebnisse werden in den Gemeinden vorgestellt und bilden eine Grundlage für weitere kommunale Entscheidungen.

Mit der kommunalen Wärmeplanung möchte die VG Bad Tennstedt gemeinsam mit ihren Mitgliedsgemeinden frühzeitig die Weichen für eine sichere, wirtschaftliche und möglichst klimaneutrale Wärmeversorgung der Zukunft stellen.

 

Thomas Frey

Gemeinschaftsvorsitzender

Verwaltungsgemeinschaft Bad Tennstedt

 

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